Einsortiert unter: Film | Tags: Maurice Sendak, Spike Jonze, Where the wild things are, Wo die wilden Kerle wohnen
Das Buch “Wo die wilden Kerle wohnen” von Maurice Sendak habe ich als Kind geliebt. Die Vorstellung als kleiner Junge der Anführer einer Horde von schrecklichen Monstern zu sein und auf deren Insel machen zu können, was man will. Ich konnte mir damals nichts Schöneres vorstellen. Andererseits habe ich mich irgendwie schon vor den fiesen Monstern auch ein bißchen gegruselt. Wahrscheinlich war es genau diese Spannung zwischen einer phantasievollen Kindergeschichte und den furchteinflösenden Monstern, die den besonderen Reiz dieses tollen Buches ausgemacht hat.
Inzwischen lese ich es Lasse zum Einschlafen vor und wir gucken uns gemeinsam die tollen Illustrationen an. Auch ihm gefällt es sehr gut, sodass ich es ihm meist zwei- bis dreimal hintereinander vorlesen muss.
Ich habe mich wahnsinnig gefreut, als ich hörte, dass es nun endlich verfilmt worden ist. Und zwar von Spike Jonze, der neben zahlreichen wegweisenden Musikvideos (ich erinnere nur an “Drop” von Pharcyde) schon so tolle Filme wie “Being John Malkovich” oder “Adaption” gedreht hat.
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